Das Budget der Extrakosten, die mit dem Immobilienkauf in Spanien zusammenhängen, betragen laut unseren Experten 10-12% des Immobilienwerts. Sollten Sie eine Hypothek beantragen, steigt dieser Betrag.
Notardienste.
Unabhängig von der Immobilie, für die Sie sich entscheiden, sollte der Kaufvertrag notariell beglaubigt werden. Notarkosten werden nach den vom Staat festgelegten Sätzen berechnet und können zwischen 600 bis 2000 Euro oder sogar höher liegen, wenn es um eine Immobilie geht, die 1 Million Euro oder mehr wert ist.
Immobilienregister.
Nach der notariellen Beglaubigung des Kaufvertrags sollten Sie ihn sofort im Immobilienregister eintragen und den Eigentümerwechsel dokumentieren lassen. Die Kosten für eine solche Registereintragung werden vom Staat festgesetzt und hängen direkt vom Wert der Immobilie ab, meistens belaufen sie sich auf 400-650 Euro und mehr, wenn der Katasterwert der erworbenen Immobilie hoch ist.
Mehrwertsteuer oder Grunderwerbssteuer.
Die Hauptsteuern, und damit der Hauptkostenpunkt für den Käufer beim Erwerb einer neuen Immobilie, ist die Mehrwertsteuer (IVA), und wenn eine Immobilie auf dem Sekundärmarkt erworben wird, ist die Haupsteuer die Grunderwerbssteuer. In Spanien entspricht der Satz seit 2019 10% des angegebenen Wertes der Immobilie. Im Falle einer Transaktion beim Kauf eines Grundstücks oder einer gewerblichen Immobilie, beträgt die Steuersumme 21% des angegebenen Wertes. Allerdings ist die Steuer in Höhe von 21% erstattungsfähig, wenn der Kauf von einer juristischen Person getätigt wird.
Stempelsteuer (IAJD).
Zusätzlich zu der Mehrwert- oder Grunderwerbssteuer, sollte eine weitere Steuer, die Stempelsteuer, bezahlt werden. Die Höhe der IAJD hängt von der Region ab, in der sich die Immobilie befindet und schwankt von 0 bis zu 1,5% des Wertes der Immobilie. In Katalonien beträgt dieser Satz 1,5%.
Ein Verwaltungsbüro (Hestoria).
Als optionale Kosten können die Dienste eines Verwaltungsbüros sein, die Sie bei Ihrer Transaktion unterstützen:
Es handelt sich um private, professionelle Büros, die keinen einzelnen Tarif für ihre Dienste anbieten. Meist greifen Personen auf ihre Unterstützung zurück, wenn sie eine Immobilie mit einer Hypothek kaufen. Die Kosten ihrer Dienste schwanken zwischen 300 bis 2000 Euro beim Kauf einer Wohnung oder eines kleinen Hauses. Wenn es sich um eine teure Immobilie handelt, bei der die Steuerabrechnung mehr Arbeit erfordert, beginnen die Kosten meist bei 2000 Euro.
Wenn der Käufer eine Immobilie mit einer Hypothek erwirbt, muss er mit weiteren auftretenden Kosten rechnen:
Eine Immobilienbewertung.
Wenn der Käufer eine Hypothek beantragt, sollte er einen von der kreditgebenden Bank beauftragten Gutachter mit der Bewertung der Immobilie beauftragen. Normalerweise gewähren die Banken einen Kredit in Höhe von 50-70% des geschätzten Objektwertes. Eingegangene Bewertungen haben eine Gültigkeit von 6 Monaten ab dem Datum der Ausstellung des entsprechenden Papiers. Die Kosten für eine Immobilienbewertung liegen zwischen 250 und 2000 Euro, je nach Gutachter, Art der Immobilie und Anschaffungswert. Seit im Juni 2019 das neue Hypothekengesetz in Kraft trat, werden alle anderen Kosten, die im Rahmen einer Hypothekentransaktion anfallen, von der Bank getragen, d.h. notarielle Dienstleistungen, Registereintragungen und die Stempelsteuer.
Eine Abschlussgebühr.
Diese Gebühr schwank von 1,8 bis 3,6% des zwischen Kreditnehmer und Bank vereinbarten Hypothekenwerts. Normalerweise wird dieser Betrag direkt von dem Geld abgezogen, das an den Kunden überwiesen wird. Es gibt allerdings viele Banken, die diese Gebühr gar nicht erheben und sie durch zusätzliche Dienste ersetzen: Versicherungen, Kreditkarten usw. Eine dieser Dienstleistungen kann insbesondere eine Lebensversicherung für den Kreditnehmer sein, deren Höhe mit der Höhe des ausgestellten Kredits vergleichbar ist.
Immobilienversicherung.
Die Versicherung einer erworbenen Immobilie ist eine zwingende Bedingung für die Genehmigung eines Hypothekendarlehens.
Wie oben bereits erwähnt, trat im Juni 2019 das neue Hypothekengesetz in Kraft, durch das alle weiteren Kosten, die bei der Hypothekentransaktion anfallen, von der Bank übernommen werden, d.h. notarielle Dienstleistungen, Registereintragungen und die Stempelsteuer.
Lusa Realty lädt Sie dazu ein, sich bei Fragen zu Kosten- und Ausgabenoptimierung beim Kauf einer Immobilie oder bei der Beantragung einer Hypothek zu günstigen Konditionen an unsere Experten zu wenden.
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